MOVING THINGS 2010

Installation mit Kartons, Getriebemotoren
Video (DVD) 4:17 min

Viele große und kleine Kartons, gefüllt mit weiteren gefalteten Kartons, sind in der Mitte des Raumes angeordnet.
Sie scheinen hier abgestellt worden zu sein als Zwischenlagerung für weiteren Gebrauch. In zwei der Kartons sind Motoren eingebaut, die eine langsame, rotierende Bewegung verursachen und die sich darin befindenden Kartons in rhythmische Bewegung versetzen. Die Reibung der Pappe erzeugt Geräusche, die an das Meer erinnern, an das Auf und Ab der Wellen oder an knarzende Eisschollen.
Einerseits hat man den Eindruck, dass die Kartons wie von Innen getrieben auf den nächsten Einsatz warten. Andererseits glaubt man sich schon mitten in einer Fahrt zu befinden, im Lagerraum eines Frachtschiffes.

Tresorraum für Elektrische Kunst, Kunstamt Tübingen

TEXT aus dem Schwäbischen Tagblatt Tübingen

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 Videostill »Moving things« 2010     
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